Zum Inhalt springen
DALL·E 2 sitzt am Tisch und malt mit einem Pinsel auf einer Leinwand

Neues aus der Welt der Künstlichen Intelligenz: DALL·E 2

Vor Kurzem haben wir bereits über eine bahnbrechende KI im Bereich der Texterzeugung berichtet: ChatGPT von OpenAI. Doch OpenAI hat nicht nur besondere Sprachmodelle zu bieten. Auch im Bereich der Bilderzeugung hat das Unternehmen mit DALL·E 2 eine state-of-the-art KI entwickelt.


Salvadore Dali als Roboter, Erstellt mit DALL·E 2
Salvadore Dali als Roboter, Erstellt mit DALL·E 2

DALL·E 2

Wie funktioniert DALL·E 2?

DALL·E 2 ist ein auf neuronale Netzwerke basierendes Bildgenerierungssystem. Es ist in der Lage, aus textuellen Beschreibungen hochauflösende Bilder zu generieren. Dafür nutzt es eine Kombination aus einem Sprachmodell und einem Bildgenerator.

Um ein Bild zu generieren, nimmt die KI als Eingabe eine textuelle Beschreibung des gewünschten Bilds und verarbeitet diese mithilfe seiner Sprachmodellkomponente. Das Sprachmodell konvertiert den Text in eine Repräsentation, welche dann an die Bildgeneratorkomponente des Systems weitergegeben wird. Der Bildgenerator verwendet diese latente Repräsentation, um ein Bild zu generieren, das der Textbeschreibung entspricht.

Eine der wichtigsten Stärken des Bildgenerators ist seine Fähigkeit, Bilder zu generieren, die sehr detailliert und realistisch sind. Auch dann, wenn die Textbeschreibungen relativ vage oder abstrakt bleibt.

Insgesamt ist die KI ein fortschrittliches Bildgenerierungssystem, das in der Lage ist, aus textuellen Beschreibungen hochrealistische Bilder zu produzieren.

Welche Schwächen hat DALL·E 2?

Wie jedes Bildgenerierungssystem oder maschinelles Lernmodell hat auch DALL·E 2 bestimmte Einschränkungen und Schwächen. Einige der wichtigsten Schwächen sind:

  • Abhängigkeit von hochwertigen Eingabedaten: Der Generator ist nur so gut wie die Daten, anhand derer es trainiert wurde. Wenn die Eingabedaten von schlechter Qualität sind oder die Aufgabe nicht genau darstellen, können die generierten Bilder von schlechter Qualität sein oder den gewünschten Inhalt nicht genau widerspiegeln.
  • Eingabe: Die KI ist dazu entwickelt, Bilder aus textuellen Beschreibungen zu generieren, kann aber falsch auf die spezifische Wortwahl und Formatierung der Eingabe reagieren. Wenn die Textbeschreibung nicht klar und zusammenhängend geschrieben ist, kann das generierte Bild den gewünschten Inhalt möglicherweise nicht genau widerspiegeln.
  • Eingeschränkte Flexibilität: Das System ist dazu entwickelt, Bilder auf der Grundlage eines spezifischen Eingabeformats und Inhaltyps zu generieren. Es könnte Schwierigkeiten haben, Bilder für Aufgaben oder Inhaltypen zu generieren, die deutlich von denen abweichen.


DALL·E 2’s Interpretation von einem Datenschutzbeauftragten, der personenbezogene Daten schützt

Einsatzmöglichkeiten

Die Einsatzmöglichkeiten der KI sind weitreichend. Das Tool kann logischerweise immer dann Anwendung finden, wenn es darum geht Grafiken oder Designs zu erzeugen. Ein Anwendungsbeispiel ist demnach Marketing und Werbung. Auch für Illustrationen ist die KI gut geeignet. So wurden bspw. alle Bilder in diesem Text mit dem Bildgenerator erstellt.

Solltet ihr selbst mit dem Tool experimentieren wollen, könnt ihr dies kostenlos bei OpenAI machen, ihr müsst lediglich ein Konto anlegen.


Du interessierst dich für KI und Technik? Dann schau doch bei unseren anderen Beiträge vorbei. Hier haben wir bspw. einen Beitrag über Brain-Computer Interfaces.

Sollte dir der Blog-Beitrag gefallen haben, folge uns am besten auf InstagramFacebookLinkedIn oder XING, um immer informiert zu bleiben.

Weitere Artikel

Laptop mit Schloss als Sinnbild für den Cyber Resilience Act
Datenschutz

Cyber Resilience Act

Die EU hat Ende letzten Jahres einen Entwurf für ein Cybersicherheits-Regelwerk vorgestellt: Der Cyber Resilience Act. Die Anforderungen sollen für Produkte mit digitalen Elementen gelten und sicherere Hardware- und Softwareprodukte

Weiter lesen...